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Feilschen beim Einkaufen in Vietnam

Für manche Menschen kann das Feilschen die einschüchterndste Aufgabe sein. Für einige andere kann es lästig und zeitaufwändig sein. Wie negativ diese Aktivität auch bei Ihnen auslöst, versuchen Sie, die positive Seite zu betrachten: Schließlich ist das Feilschen ein umfassendes kulturelles Erlebnis.

Wenn Sie aus Europa oder Nordamerika kommen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die meisten Preise festgelegt und gut bekannt sind. Vietnam spielt, wie viele andere Entwicklungsländer auch, gerne im Verborgenen. Mit Ausnahme von Supermärkten und Restaurants ist jede Transaktion offen für Verhandlungen. Stellen Sie sich das Gefühl des Triumphs vor, wenn Sie es geschafft haben, den Preis eines Artikels zu senken, und fühlen Sie sich zum Feilschen ermutigt!

Als Faustregel gilt, dass Sie den Preis bestimmter Dinge kennen müssen, bevor Sie feilschen. Ein höflicher Anfang könnte sein: „Können Sie etwas Rabatt gewähren?“ oder „Es ist zu teuer für mich“. Wenn der Ladenbesitzer keine Anzeichen dafür zeigt, dass der Preis festgelegt ist, können Sie Ihren „Kampf“ fortsetzen. Probieren Sie zwei Drittel des Angebots aus (oder sogar die Hälfte, wenn Sie es für nötig halten) und feilschen Sie, bis beide Seiten eine Einigung erzielen.

Denken Sie daran, dass das Produkt umso überteuert ist, je näher Sie an der touristischen Gegend sind und je reicher Sie aussehen. Bald werden Sie feststellen, dass das Zufriedenheitsgefühl wichtiger ist als das Erreichen des tatsächlichen Wertes dessen, was Sie kaufen möchten.

Genauere Ratschläge zum Einkaufen in Vietnam finden Sie in unseren Verhandlungstipps.