Vietnam-Visumgebühr für Kreuzfahrtpassagiere auf 5 US-Dollar pro Person zurückgesetzt
Passagiere internationaler Kreuzfahrten müssen eine Visumgebühr von jeweils 5 US-Dollar anstelle der unglaublichen 45 US-Dollar zahlen, wenn sie für eine lokale Tour an Land gehen. Dies geht aus neuen Maßnahmen hervor, die letzte Woche vom Premierminister genehmigt wurden.

Die neuen Maßnahmen erfolgen, nachdem die neuen Einwanderungsbestimmungen, die am 1. Januar in Kraft treten, komplizierte, zeitaufwändige und kostspielige Einwanderungsbestimmungen für internationale Touristen vorsehen, die mit Kreuzfahrtschiffen nach Vietnam reisen und an Überlandtouren teilnehmen möchten, wenn ihre Schiffe einen örtlichen Hafen anlaufen.
Reiseunternehmen, die sich auf die Organisation lokaler Hafenbesuche und Überlandtouren für Passagiere spezialisiert haben, äußerten sich besorgt über die neuen Regeln und sagten, die Regeln würden Kreuzfahrtreisende davon abhalten, Überlandtouren zu kaufen, da sie ein Visumantragsformular ausfüllen, 45 US-Dollar für ein Visum bezahlen und lange warten müssten, bis die Einwanderungsbeamten mehrere Siegel zum Stempeln ihrer Pässe verwenden würden.
Premierminister Nguyen Tan Dung forderte Ende letzter Woche das Ministerium für öffentliche Sicherheit auf, mit den zuständigen Behörden zusammenzuarbeiten, um die Visaverfahren für Passagiere an Bord ausländischer Kreuzfahrtschiffe zu rationalisieren, und forderte das Finanzministerium auf, die Gebühr zu senken.
Dementsprechend würden die Einwanderungsbeamten Besuchern bei der Ankunft gegen eine Gebühr von 5 US-Dollar einen Landeschein ausstellen, wenn sie für Besichtigungen an Land gehen möchten.
Reiseunternehmen begrüßten das schnelle Vorgehen des Premierministers und sagten, es mache ihnen und Kreuzfahrttouristen das Leben leichter.
Kreuzfahrttouristen werden viel weniger Zeit damit verbringen, einen Landeplatz zu bekommen, sagte Vu Duy Vu, stellvertretender Generaldirektor der Saigontourist Travel Service Company. Reisebüros können Kreuzfahrttouristen dabei helfen, die Verfahren im Voraus abzuschließen.
Vor dem Wechsel des Premierministers beschwerten sich mehrere ausländische Kreuzfahrtschiffe über die neuen zeitaufwändigen und kostspieligen Einwanderungsbestimmungen, da das Abstempeln ihrer Pässe viele Stunden in Anspruch nimmt und ihren Gästen kaum Zeit bleibt, Sehenswürdigkeiten auf dem Landweg zu besichtigen.
Derzeit erwarten örtliche Reiseveranstalter von den zuständigen Agenturen, dass sie schnell Dokumente herausgeben, die die Umsetzung der Maßnahmen des Premierministers leiten, um Kreuzfahrtunternehmen zu ermutigen, ihre Kunden in das Land zu bringen.
On-Off-Politik
Die Reiseunternehmen, die Dienstleistungen für internationale Kreuzfahrtlinien anbieten, müssen tief aufgeatmet haben, als Premierminister Nguyen Tan Dung schnell gehandelt hat, um sie aus dem durch die neuen Einwanderungsbestimmungen verursachten Durcheinander zu befreien. Auch Unternehmen in anderen Branchen sind erleichtert, nachdem das Ministerium für Information und Kommunikation die Änderung der Telefonvorwahlen verzögert hat.
Die neuen Einwanderungsbestimmungen könnten, wenn sie wie geplant ab Anfang dieses Jahres in Kraft treten, internationale Kreuzfahrtschiffe verdrängen, die jeweils Tausende von Passagieren befördern, da die Passagiere viel mehr Zeit und Geld für umständliche Einwanderungsverfahren aufwenden müssten. Nach Angaben eines Reisebüros drohte ein internationales Kreuzfahrtunternehmen damit, die Aussetzung der Hafenanläufe in Vietnam in Betracht zu ziehen, nachdem seine Passagiere gezwungen waren, viele Stunden mit den Einreiseverfahren zu verbringen, obwohl sie nur einen Tag Zeit hatten, um für Besichtigungen an Land zu gehen. Darüber hinaus mussten sie für ein Einzelvisum jeweils 45 US-Dollar bezahlen, während es für ein Gruppenvisum lediglich 5 US-Dollar waren.
Der stellvertretende Premierminister Vu Duc Dam berief umgehend ein Treffen mit dem Ministerium für öffentliche Sicherheit, dem Ministerium für auswärtige Angelegenheiten, Kultur-Sport-Tourismus, den Grenzschutzbeamten und der nationalen Tourismusverwaltung Vietnams ein, um Wege zu finden, mit einer politischen Änderung umzugehen, die dem Tourismussektor in einer Zeit, in der hart daran gearbeitet wird, mehr internationale Besucher in das Land zu locken, ernsthaften Schaden zufügen könnte.
Dieses Treffen brachte produktive Ergebnisse, da der Premierminister die zuständigen Ministerien und Behörden aufforderte, die Einwanderungsverfahren rasch zu rationalisieren und die Visumgebühr auf das alte Niveau zu senken (siehe Geschichte „Visagebühr für Kreuzfahrtpassagiere wieder auf 5 US-Dollar pro Person“ (auch in dieser Ausgabe).
Was den Telekommunikationssektor anbelangt, hätten Unternehmen in 59 der 63 Städte und Provinzen des Landes viel Zeit und Geld für den Nachdruck von Namenskarten für Mitarbeiter, Schildern und anderen, die ihre Telefonnummern enthalten, aufgewendet, wenn das Ministerium für Information und Kommunikation einen umstrittenen Plan zur Änderung der Vorwahlen ab Anfang März umgesetzt hätte.
Allerdings kündigte das Ministerium an, dass es einen Fahrplan zur schrittweisen Umsetzung des Plans und nicht auf einmal erstellen werde (siehe auch den Artikel „Änderung der Telefonvorwahl verschoben“ in dieser Ausgabe).
Diese On-Off-Politik führt zu unerträglichen sozialen Kosten und Nervosität bei den Unternehmen, die nun eine stabile und vorhersehbare staatliche Politik benötigen, um eine langwierige wirtschaftliche Malaise zu überstehen.
SGT

